Tischtennis

Jetzt muss der Manager sogar selbst ran

10.11.2016 00:00, Von Hartmut Binder — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tischtennis, 2. Bundesliga: Der TTC Frickenhausen hofft im Heimspiel gegen den TV Hilpoltstein trotz des Ausfalls von Jesper Hedlund auf die Wende

Bereits das vierte Heimspiel in Folge bestreitet der TTC Frickenhausen am kommenden Wochenende – und sechs Tage später sogar die fünfte Heimpartie. „Das ist alles andere als optimal“, hadert Jürgen „Max“ Veith mit dem Spielplan. Der TTC-Manager steht am Sonntag, 13. November, um 15 Uhr in der Sporthalle Auf dem Berg gegen den Tabellensiebten der Zweiten Tischtennis-Bundesliga, den TV Hilpoltstein, selbst am Tisch.

Tobias Rasmussen und der TTC Frickenhausen hoffen trotz einer Verletztenmisere gegen den TV Hilpoltstein auf den ersten Saisonsieg. Foto: Just
Tobias Rasmussen und der TTC Frickenhausen hoffen trotz einer Verletztenmisere gegen den TV Hilpoltstein auf den ersten Saisonsieg. Foto: Just

Das „Max-Revival“ ist freilich aus der Not geboren. Frickenhausens Nummer vier, der Schwede Jesper Hedlund, musste am Sonntag gegen Dortmund sein letztes Einzel wegen einer wieder aufgebrochenen Schulterverletzung kampflos abgeben, sodass die Partie mit 4:6 verloren ging. Weil die Nummer eins der zweiten TTC-Mannschaft, Sebastian Koch, bei einem erneuten Einsatz „festgespielt“ wäre und deshalb nicht mehr in der Frickenhausener „Zweiten“ antreten könnte, muss nun der „Zweier der Zweiten“ eingreifen – Manager „Max“ Veith. Der spielte zuletzt vor fast 30 Jahren in der Zweiten Bundesliga und ist mittlerweile 59 Jahre alt. Oder jung, denn er trainiert zwar nicht, absolviert aber regelmäßig die Pflichtspiele der zweiten Mannschaft. „Vielleicht kommen ja jetzt auch ein paar Zuschauer, die mich von früher kennen und mal sehen wollen, wie ich alter Dackel die Bälle um die Ohren kriege“, schmunzelt er und könnte damit leben.


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