Tischtennis

Am 5. April soll Klarheit herrschen

28.03.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

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Nachdem der Spielbetrieb wegen des Corona-Virus bundesweit ruht, arbeiten der Deutsche Tischtennisbund (DTTB) und seine 18 Landesverbände mit Hochdruck an einer bundeseinheitlichen Lösung für den Abschluss der Saison. Es geht darum, ein System zu finden, das in allen Spielklassen der Landesverbände sowie der Bundesspielklassen einheitlich angewandt werden kann.

Entschieden werden muss unter anderem über eine Verschiebung von Spieltagen, deren Streichung, Wertungen von bereits stattgefundenen Mannschaftskämpfen, Auf- und Abstiegsregelungen sowie Wechselterminen und das für teilweise sehr unterschiedliche Ligenstrukturen.

„Die Landesverbände haben viele qualifizierte Vorschläge zu dieser komplexen Thematik eingereicht“, sagt Heike Ahlert, DTTB-Vizepräsidentin Leistungssport. „Wir haben diese gesichtet, diskutieren sie zunächst in einer achtköpfigen Arbeitsgruppe und dann in der ganz großen Runde mit allen Verbänden.“

Die bundesweite Lösung müsse transparent, machbar in der Umsetzung sein und juristisch standhalten, erklärte DTTB-Präsident Michael Geiger. „Optimal wäre es, wenn wir das Ergebnis intern bis zum 5. April festlegen könnten. Dann könnten wir es in der Woche vor Ostern kommunizieren und damit Spielerinnen, Spielern und Vereinen so früh wie möglich Planungssicherheit geben.“ pm

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