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Pfäffles Experiment endet auf Rang 41

24.08.2015, Von Erhard Goller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mountainbike: U 23-Weltcup-Finale im italienischen Val di Sole

Die Erwartungen waren nicht so hoch, aber etwas mehr als Rang 41 hatte sich Christian Pfäffle beim U 23-Weltcup-Finale im Val di Sole doch erhofft. Aber schon die Startphase verhinderte ein besseres Resultat des Neuffeners.

Die Startphase, das war es, um die es bei Christian Pfäffle eigentlich ging. Die war Gegenstand des Experiments, das der Neuffener eigentlich mit Bundestrainer Peter Schaupp abgesprochen hatte. Am Anfang einfach mal voll draufhalten, egal was ab Runde drei passiert.

Doch in so einem Weltcup-Rennen ist man halt nicht alleine unterwegs und die Konkurrenten machten Pfäffle einen Strich durch die Rechnung. „Das war die schlimmste Startphase des ganzen Jahres“, urteilte der 22-Jährige. Das bezog er nicht auf seine eigene Leistung, sondern auf das große Getümmel, das nach einer flachen Anfahrt auf der Wiese zum ersten Singletrail entstand.

Es gab Stürze, aber nicht nur. „Es hat bestimmt 20 Mal gekracht“, erzählte Pfäffle. Also: immer wieder abstoppen, wieder antreten. „Irgendwann sind dann viele quer durch die Botanik, auch aus der Strecke raus. Es war unglaublich hektisch.“

Das Verlassen der Strecke, beziehungsweise die Rückkehr an einer anderen Stelle, ist eigentlich verboten, aber wo kein Kläger, da ist auch kein Richter.


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