Radsport

Gespenst verscheucht

23.09.2021 05:30, Von Bernd Köble — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Radsport: Mit seinem Etappensieg bei der Slowakei-Rundfahrt ist der Weilheimer Jannik Steimle auch seiner Helferrolle entschlüpft. Der erste Erfolg nach seinem schweren Sturz im Frühjahr ist ein Fingerzeig ins neue Jahr.

Der Moment der großen Erleichterung: Jannik Steimle fährt jubelnd vor dem dreimaligen Weltmeister Peter Sagan über die Ziellinie. Foto: Roth
Der Moment der großen Erleichterung: Jannik Steimle fährt jubelnd vor dem dreimaligen Weltmeister Peter Sagan über die Ziellinie. Foto: Roth

Die größte Herausforderung wartet erst hinter der Ziellinie. Das Gläschen Champagner beim Champions-Dinner ist für einen überzeugten Abstinenzler wie ihn eines der wenigen Zugeständnisse ans Protokoll. Ansonsten gilt: keine Kompromisse. Es sei denn per Order von ganz oben. Wie so oft in den zurückliegenden Wochen, in denen er wie ein heißblütiger Galopper die harte Kandare gefühlt haben muss. Im weltbesten Profiteam des Radsports auf der Schwelle zur Führungskraft zu stehen, ist nicht immer einfach. Es bedeutet, eigene Interessen zurück- und alle Kraft in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Mit seinem Etappenerfolg am Freitag bei der Slowakei-Rundfahrt ist Jannik Steimle im „Wolfsrudel“, wie sich Deceuninck Quick-Step vielsagend nennt, in der Rangordnung wieder ein Stück nach oben geklettert.


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