Radsport

Drehsprung wird Herbst zum Verhängnis

28.11.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kunstrad: Dem Nürtinger gelingt im WM-Finale in Belgien keine fehlerfreie Kür – die Silbermedaille sichert er sich dennoch souverän

Überglücklich war er nicht, zufrieden konnte er dennoch sein: Bei seiner zweiten WM-Teilnahme hat Moritz Herbst vom RSV Wendlingen erneut die Silbermedaille im Einer-Kunstradfahren gewonnen. Dabei wäre am Sonntag bei der Weltmeisterschaft in Lüttich sogar fast noch mehr drin gewesen – ein Sturz beim Drehsprung brachte Herbsts Goldträume allerdings zum Platzen.

Zweite WM, zweite Medaille: Moritz Herbst bleibt Vize-Weltmeister. Foto: Schwarz
Zweite WM, zweite Medaille: Moritz Herbst bleibt Vize-Weltmeister. Foto: Schwarz

Kurz vor 12 Uhr stand Moritz Herbst erstmals auf der elf mal 14 Meter großen Fahrfläche. Er begann seine Kür sehr konzentriert. Gleich zu Beginn die Höchstschwierigkeiten mit dem Schweizer Lenkerhandstand in der Acht, danach folgte der Sprung vom Sattel zum Lenker (Mautesprung) und die Lenkerdrehung, die Herbst mit drei ganzen Drehungen zeigte. Dann der Schweizer Sattellenkerhandstand ebenfalls in der Acht. Alles gelang vorzüglich. Erst im zweiten Teil seiner Kür musste er beim dreifachen Drehsprung vom Rad. Dadurch ließ sich der Nürtinger aber nicht aus der Ruhe bringen und beendete seine Kür mit guten 186,34 Punkten. Damit war ihm die Final-Teilnahme sicher. Diese hatten sich zuvor auch Lukas Burri aus der Schweiz (167,34) und Wong Chin To aus Hongkong (159,88) gesichert. Als letzter Starter ging Lukas Kohl auf die Fläche. Der Titelverteidiger zeigte mal wieder sein ganzes Können und beendete eine fehlerfreie Kür mit 204,08 Punkten.


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