Leichtathletik

Pionierarbeit auf frisch gemähter Wiese

15.06.2021 05:30, Von Reimund Elbe — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hohenneuffen-Berglauf: Das Organisationsteam setzt mit einem außergewöhnlichen Konzept ein Zeichen zum Neustart

Sonntagmorgen im Kurort Beuren, der Himmel stahlblau, es duftet auf der Wiese hinter der Panoramatherme angenehm nach frisch gemähten Gräsern. Hoch über dem dortigen Bolzplatz thront majestätisch die Burg. Was sich in den kommenden Stunden in dieser Augenschmaus-Kulisse zutragen wird, entwickelt Strahlkraft weit über die Landkreisgrenzen hinaus.

Auch Koordination war am Start- und Zielpunkt gefragt. Fotos: Jürgen Holzwarth
Auch Koordination war am Start- und Zielpunkt gefragt. Fotos: Jürgen Holzwarth

Beuren steht mit seinem Namen seit vorgestern für jenen Ort, in dem nach unendlich lang wirkender Starre Schwung in die Laufsportszene des Mittleren Neckarraums zurückkehrte sowie quasi im Beipack eine bislang nie dagewesene Absageflut im lokalen Laufsport endete. Und: Beuren steht für eine inhaltliche Ablösung lobenswerter virtueller Varianten. Dabei konnten Interessierte in einem Zeitkorridor meist mehrerer Wochen GPS-unterstützt Strecken wenigstens solo bewältigen. „Die Laufszene lechzt nach Rückkehr zur Normalität“, sagt Dietmar Walter. Der Nürtinger kennt sich aus. Seit mehr als drei Jahrzehnten gehört das Mitglied des TSV Frickenhausen zur lokalen Laufszene. Vorgestern wirkt Walter als Streckenposten beim Projekt Re-Start mit.


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