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Leichtathletik

Paul-Kuppler-Sprinthock perfekte Mischung zwischen Hocketse und Sprintwettkämpfen

08.07.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Freitagabend versammelten sich zum vierten Mal aktive und ehemalige Leichtathleten auf Paul Kupplers ehemaliger zweiter Heimat, der Neckarau. Die Veranstaltung wurde zu Eh-ren des erfolgreichen Sprinters und Trainers, legendären Stadionsprechers, verantwortungsbewussten Sport- und Pressewarts sowie Funktionärs ins Leben gerufen. Kupplers Enkel Julia Dombrowski, Katharina Salkowski, Sebastian Salkowski und Florian Dombrowski ließen es sich nicht nehmen, in der Mixed-Staffel anzutreten. Auf einer ungewöhnlichen Stadionrunde (50 – 50 – 100 – 200 Meter) und unter tosendem Applaus der Zuschauer brachten sie es auf den fünften Platz von acht Staffeln. Sieger wurde die TG-Nürtingen-II-Staffel mit Svenja Klinger, Lukas Marx, Julian Palenga, Fabian Fey. Zuvor gab es einige sportliche Höhepunkte. Insbesondere Matteo Redinger (TG Nürtingen) brillierte mit einer hervorragenden Leistung im Sprint-Dreikampf: 6,56 Sekunden über 50 Meter, 9,25 Sekunden über 75 Meter und 11,76 Sekunden über 100 Meter. Damit unterbot er nicht nur seine Bestzeit über 100 Meter um 24 Hundertstelsekunden, sondern erzielte die geforderte Norm für die deutschen Meisterschaften eine Altersklasse höher – der U 15. „Ich bin stolz, aber leider kann ich nicht teilnehmen. Die deutschen Meisterschaften wären schon morgen“, sagte der 14-Jährige ein bisschen enttäuscht. Bei den Männern gewann den Sprintdreikampf mit drei Siegen (50 Meter in 6,16 Sekunden, 75 Meter in 8,66 Sekunden und 100 Meter in 11,13 Sekunden) Jan Schenk vom TSV Geißlingen. Paul Kuppler hätte dies sicherlich, wie so oft als Stadionsprecher, mit einem „Der isch na wie Pfeil’“, kommentiert. Ältester Teilnehmer war Gunter Baur vom TSV Frickenhausen, der im Jahr 1943 geboren wurde und die 100 Meter in beachtlichen 17,21 Sekunden lief. Insbesondere Moderator Ralf Eisinger jubelte den älteren Sprintern zu und animierte das Publikum, noch lauter anzufeuern. Bei den Frauen kündigte sich ein spannendes Duell zwischen TGN-Aushängeschild Anna Hamann (rotes Trikot) und Selina Jesinger (LG Esslingen) an. Jesinger entschied den Sprintdreikampf für sich (50 Meter in 7,14 Sekunden, 75 Meter in 10,27 Sekunden, 100 Meter in 13,14 Sekunden). „Das war nicht Annas Tag“, sagte Hamann-Trainerin Karin Schulz. „Tolle Stimmung, viele TG-Athleten, Bestzeiten und eine perfekte Mischung zwischen Hocketse und Wettkampf“, resümierte Hauptorganisatorin Silvia Ochs sichtlich zufrieden und bedankte sich bei ihrem Bruder für die Moderation. Der war den ganzen Abend am witzeln und Zuschauer animieren, sagte dann aber: „Wir Leichtathleten halten halt zusammen, wenn’s drauf ankommt“. toe/Foto: Holzwarth

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