TG Nürtingen

Es besteht Redebedarf

27.11.2020 05:30, Von Jens S. Vöhringer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Frauenhandball: Nach der Freistellung von Trainerin Fridrikas stehen beim Zweitligisten TG Nürtingen weitere Zukunftsfragen an

Je heftiger der Sturm, desto länger dauert es, bis wieder Ruhe einkehrt. Letzteres erhoffen sie sich bei der TG Nürtingen nach dem Rausschmiss ihrer Zweitliga-Frauen-Trainerin Ausra Fridrikas natürlich sehnlichst, doch die Wellen ebben auch vier Tage nach der für viele überraschenden Entscheidung nur langsam ab. Zumal es ja noch einige Baustellen bezüglich der Zukunft gibt. Die größte ist wohl die Frage danach, wie es mit Kooperationspartner TuS Metzingen weitergeht.

In dieser Saison bei der TG entscheidend: Die Unterstützung von Saskia Wagner (links), Katarina Pandza (am Boden) und Laetitia Quist (rechts) – hier im Duell mit der Lintforterin Prudence Kinlend – von der TuS Metzingen. Foto: Ralf Just
In dieser Saison bei der TG entscheidend: Die Unterstützung von Saskia Wagner (links), Katarina Pandza (am Boden) und Laetitia Quist (rechts) – hier im Duell mit der Lintforterin Prudence Kinlend – von der TuS Metzingen. Foto: Ralf Just

Auch Sportgeschichte wiederholt sich, wie das jüngste unrühmliche Kapitel in der Nürtinger Frauenhandball-Welt zeigt. Sportlich erfolgreich, doch intern klappt es nicht so recht – das alles hat es vor geraumer Zeit schon gegeben. Vor etwas über elf Jahren beispielsweise, als der damalige Trainer Markus Ilitsch seinen Hut nehmen musste, weil es Differenzen mit der Mannschaft gab und er nach sechs Siegen in Folge gehen musste. In der Baden-Württemberg-Oberliga war das damals, aber auch zwei Klassen höher werden Kommandogeber vor solchen Gegebenheiten nicht verschont. Es menschelt eben – oder auch nicht. Auch das Kapitel Ausra Fridrikas gehört mittlerweile zur jüngeren Nürtinger Sportgeschichte. Die Trainerin wurde von Vereinsseite aus wie so oft in derartiger Situation als das schwächste Glied in der Kette ausgemacht und am Montagabend mündlich freigestellt (wir berichteten). Beendet ist die Chose damit aber nicht. Zumindest noch nicht.


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