TG Nürtingen

Entspannt dem Saisonende entgegen

15.05.2021 05:30, Von Jens S. Vöhringer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Frauenhandball: Nach erreichtem Klassenverbleib will die TG Nürtingen heute gegen Zweitliga-Absteiger Rödertal nachlegen

Die Zeit der Unsicherheit ist beim Frauenhandball-Zweitligisten TG Nürtingen der der Gewissheit gewichen. Anstatt weiterhin eine mögliche Abstiegsrelegation vor Augen zu haben, konnte die Turngemeinde vorgestern in der Stadtsporthalle Melsungen ans Thema Klassenverbleib einen Knopf machen. Doch Zeit zum Ausruhen bleibt in diesem aufrüttelnden Saisonendspurt kaum: Schon heute (18 Uhr) gastiert Absteiger HC Rödertal in der hiesigen Theodor-Eisenlohr-Sporthalle.

So schön kann Siegen sein: Die TG Nürtingen beim ausgelassenen Feiern ihres Erfolgs über die SG Kirchhof in der Stadtsporthalle Melsungen. Foto: Marco Schultz
So schön kann Siegen sein: Die TG Nürtingen beim ausgelassenen Feiern ihres Erfolgs über die SG Kirchhof in der Stadtsporthalle Melsungen. Foto: Marco Schultz

Es gibt Siege und es gibt ganz besondere Siege. In letztere Kategorie fällt der 27:26-Erfolg der Nürtinger Handballerinnen bei der SG Kirchhof an Christi Himmelfahrt. TG-Trainer Simon Hablizel ging dabei durch ziemlich alle Gefühlslagen. Sein Team startete gut, musste mit ansehen, wie die SG auf- und es dann überholte – und elf Minuten vor Schluss immer noch mit fünf Toren in Front lag. „Als Trainer versuchst du, immer dran zu glauben“, blickt Hablizel auf die Situation, in der sein Team schon wie der spätere Verlierer aussah und dadurch weiter darum hätte kämpfen müssen, nicht doch noch auf den Relegationsrang zwölf zu rutschen. Aber auch ohne Spielführerin Delia Cleve, die in der Schlussphase bereits gezwungenermaßen wegen ihrer dritten Zeitstrafe in der 46. Minute und der darauffolgenden Roten Karte auf der Bank Platz nehmen musste, setzten die Gäste nochmals zum Gegenschlag an, ließen keinen Treffer mehr zu und trafen selbst sechs Mal. „Das war toll, wie sie Gas gegeben und sich zurückgefightet haben“, war der Coach auch gestern Nachmittag noch begeistert. Allerdings erlebte er dann auch noch etwas recht Unerfreuliches nach Spielende.


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