TG Nürtingen

Ende eines Missverständnisses

25.11.2020 05:30, Von Jens S. Vöhringer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Frauenhandball: Zweitligist TG Nürtingen hat vorgestern seine Trainerin Ausra Fridrikas freigestellt, Nachfolger wird Simon Hablizel

Nach jahrelanger Beständigkeit auf der Trainerbank der Nürtinger Zweitliga-Handballerinnen hat sich diese nun in einen Schleudersitz verwandelt. Am Montagabend wurde Ausra Fridrikas, erst seit Juli im Amt, von ihren Aufgaben entbunden. Ihr Nachfolger heißt Simon Hablizel, war der absolute TG-Wunschkandidat und hat bereits einen Vertrag für die nächste Saison unterschrieben.

Teilweise laute verbale Auseinandersetzungen: Ausra Fridrikas (Bildmitte) beim Erläutern ihrer Vorstellungen in einer Auszeit. Foto: Jürgen Holzwarth
Teilweise laute verbale Auseinandersetzungen: Ausra Fridrikas (Bildmitte) beim Erläutern ihrer Vorstellungen in einer Auszeit. Foto: Jürgen Holzwarth

Die Worte klangen beruhigend, ermutigend gar. „Ich denke schon“, sagte Lea Schuhknecht als sie in den späten Abendstunden des vergangenen Samstags in der Herrenberger Markweghalle danach gefragt wurde, ob ihre Trainerin Ausra Fridrikas auch beim nächsten Spiel der TG Nürtingen auf der Bank sitzen wird. Bis zu besagter Partie, dem Heimspiel gegen den BSV Sachsen Zwickau am 3. Januar, ist es zwar noch eine Weile hin, die Mutmaßungen der Nürtinger Rückraum-Routinierin sollten sich aber bereits rund 48 Stunden später als hinfällig erweisen. Seit Montagabend steht nämlich fest: Fridrikas wird überhaupt nicht mehr auf der TG-Bank Platz nehmen. Im Gespräch mit der Nürtinger sportlichen Leitung, dem Dreigestirn aus Gunnar Fischer, Philipp Henzler und Dieter Strobl, wurde die gebürtige Litauerin mit österreichischem Pass von diesem noch vorgestern freigestellt.


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