TG Nürtingen

Chance vertan

25.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Frage stellte sich Augenblicke nach der Bekanntgabe. Eine frühere Welthandballerin bei der TG Nürtingen – passt das? Keine fünf Monate nach ihrem Amtsantritt steht fest: Es hat nicht gepasst! Die 1999 als beste Handballerin des Planeten ausgezeichnete Ausra Fridrikas, eine ausgewiesene Fachfrau mit jahrzehntelanger internationaler Handballerfahrung, sollte beim mittlerweile sportlich etablierten Zweitligisten eigentlich einen neuen Weg einschlagen, dem Verein auch hinsichtlich Professionalität einen weiteren Impuls geben. Sie ist damit krachend gescheitert, wie auch die Abteilung darin, ihren verkrusteten Strukturen einen neuen Anstrich zu geben.

Weshalb dem so war? Da gehen die Ansichten und Meinungen der Betroffenen wie so oft meilenweit auseinander. Fakt bleibt: Die 53 Jahre alte Profitrainerin hat rund um die Theodor-Eisenlohr-Halle etwas vorgefunden, was sie so dann doch nicht erwartet hatte. Eine Mannschaft, die offenbar von nicht einmal einer Handvoll Spielerinnen gelenkt wird und sich schon relativ früh gegen die „Neue“ verbündete etwa. Und eine sportliche Leitung, von der sie sich, wie bei zahlreichen Gesprächen zwischen den Zeilen herauszuhören war, alleine gelassen fühlte. Die ihr wohl in der für sie völlig unbekannten, unprofessionellen Umgebung zu wenig den Rücken stärkte, sich letztlich auch nicht sonderlich um sie zu kümmern schien und sich im Training oder bei Punktspielen teilweise gar nicht blicken ließ. Alles nichts Neues in Nürtingen.


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