Handball

„Es ist traurig, so abzuschließen“

16.05.2020 05:30, Von Horst Jenne — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Interview mit der Wolfschlüger Drittliga-Handballerin Nina Vollmer, die sich mit 28 Jahren entschieden hat aufzuhören

Sie hatte es sich so schön ausgemalt. Nina Vollmer wollte noch fünf Spiele bestreiten und dann ihre Handballschuhe an den Nagel hängen. Die Kapitänin des Drittligisten TSV Wolfschlugen hatte vor, sich gebührend zu verabschieden. Doch dann machte die Corona-Krise einen dicken Strich durch ihre Rechnung.

Ein Erfolg unter vielen: 2019 feierte Nina Vollmer mit dem TSV Wolfschlugen die Meisterschaft in der BWOL. Archivfoto
Ein Erfolg unter vielen: 2019 feierte Nina Vollmer mit dem TSV Wolfschlugen die Meisterschaft in der BWOL. Archivfoto

Corona kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Krone. Nina Vollmer hatte sich die Krönung nach 22-jähriger erfolgreicher Karriere ganz anders vorgestellt. Nachdem die Saison aufgrund der Pandemie abgesagt wurde, ist die 28 Jahre alte Führungsspielerin gezwungen, still und leise ade zu sagen.


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