Fussball

Noch drei Spiele bis zum rettenden Ufer

25.11.2021 05:30, Von Uwe Bauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fußball: Der Neckar-Fils-Bezirksvorsitzende Rainer Veit ist überzeugt, dass die Saison 21/22 gewertet werden wird. Die Zahl der Spielausfälle hält sich trotz steigender Tendenz noch in Grenzen, aber wie lange noch gekickt werden kann, wagt derzeit keiner zu prophezeien. Die Aufspaltung in eine Auf- und Abstiegsrunde ist (noch) keine Option.

Ganze vier Spieltage waren im Herbst 2020 durch, als Ende Oktober der Vorhang fiel. Gut ein Jahr später erlebt der Handballsport in Württemberg, was nach Beginn der Impfungen im Januar fast niemand für möglich gehalten hat: Im HVW fragt sich kaum noch jemand, ob die Saison wegen Corona vorzeitig endet, sondern allenfalls wann. Durchhalten bis zur Rückrunde – so ließe sich das Ziel von Verbandsfunktionären beschreiben, auch wenn das so deutlich niemand formuliert.

Erst wenn alle Mannschaften die Hälfte ihrer Saisonspiele bestritten haben, ließe sich die Runde sportlich sauber beenden und mithilfe der Quotientenregel alle Auf- und Absteiger ermitteln. So sehen es die Statuten des Deutschen Handballbundes (DHB) vor.

Doch davon ist man zurzeit noch weit entfernt. Auch deshalb, weil der Handballsport gleich zwei Probleme an der Backe hat: Zu Saisonbeginn fielen viele Spiele wegen Schiedsrichtermangel aus. Inzwischen gibt es wieder ausreichend Unparteiische. Allerdings nur deshalb, weil immer mehr Corona-Fälle die Zahl der Begegnungen schrumpfen lässt. Am vergangenen Wochenende fielen auf Verbandsebene 15 Spiele ins Wasser. Im Bezirk Esslingen-Teck waren es immerhin zehn, im Nachbarbezirk Stauferland, der ans Hochinzidenzgebiet der Ostalb grenzt, sage und schreibe 22.

„Der einzige Unterschied zum Vorjahr ist, dass wir mit 2-G auch in der Alarmstufe weiterspielen können“, sagt Spieltechniker Michael Roll vom HVW. Wie lange, weiß freilich auch er nicht. „Safe sind wir vermutlich erst im Januar“, meint Roll. „Safe“, das heißt: bereit für die Quotientenregel. Am 4. Dezember trifft sich das Verbandspräsidium. Danach soll feststehen, wie weiter vorgegangen wird. Die Hinrunde endet in den meisten Ligen offiziell kurz vor Weihnachten. Dass bis dahin keine Nachholspiele mehr ausstehen, gilt allerdings als unwahrscheinlich. bk

Drei Spieltage noch, dann gehen die Fußballer auf Verbands- und Bezirksebene in die Winterpause. Ob so lange noch gespielt werden kann, wagt derzeit angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen aber niemand zu prophezeien. Gestern Abend haben sich der Verbandsspielausschuss des Württembergischen Fußballverbandes (WFV), die Bezirksvorsitzenden, Bezirksspielleiter und Staffelleiter zusammengeschaltet, um über die Lage zu beraten.


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