Fussball

Einmal quer durch die Ukraine

16.06.2012 00:00, Von Alexander Thomys — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fußball: Der Nürtinger Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann reist bei der EM der deutschen Nationalmannschaft hinterher

Die Abenteuerlust habe sie gepackt, erzählt der Nürtinger Landtagsabgeordneter Thaddäus Kunzmann (Foto), per Handy von Kiew aus. Der 47-Jährige ist zusammen mit seiner Ehefrau Tatjana und dem ehemaligen Nürtinger Gemeinderat Felix Tausch in der Ukraine unterwegs. Beide Gruppenspiele der DFB-Elf hat das Trio verfolgt, sich aber auch mit Land und Leuten beschäftigt. „Die Ukraine ist schon ein armes Land“, sagt Kunzmann.

Lemberg, Kiew, Charkow: Die schwäbischen Fußballfans haben bereits das ganze Land durchquert. Die erste Bilanz fiel dabei positiv aus. „Es klappt besser, als ich gedacht habe. So chaotisch, wie wir das auch durch die deutschen Medien erwartet haben, ist es nicht.“ Die Straßen seien allerdings tatsächlich nur zur Hälfe ausgebaut. „Für die rund 500 Kilometer zwischen Charkow und Kiew muss man schon einen ganzen Tag einrechnen. Die Straßen haben zwar keine riesigen Löcher, man kommt aber doch nur langsam voran“, berichtet Kunzmann, der auch schon mit der Verkehrspolizei in Kontakt kam: Der Landtagsabgeordnete wurde mit Tempo 70 geblitzt. „Das war schon im schikanösen Bereich“, ärgert er sich. „Die Polizei bremst einen auf der Schnellstraße bewusst von Tempo 110 auf 50, um zu kontrollieren.“ Die Geldbuße von umgerechnet 20 Euro kann der Landespolitiker dann aber doch verschmerzen.


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