Fussball

Ein Duo mit riesigen Vorschusslorbeeren

24.08.2019 00:00, Von Klaus Schorr — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreisliga B, Staffel 5: Vizemeister TSV Raidwangen und der FC Frickenhausen II gehen als Favoriten ins Titelrennen – Wird der VfB Neuffen zum Spielverderber?

Wer darf Anfang Juni 2020 jubeln und die Nachfolge von Meister TSV Linsenhofen antreten? Die Kenner der Szene haben zwei Mannschaften ausgemacht, die dafür in Frage kommen: Vizemeister TSV Raidwangen und den Vorjahresdritten FC Frickenhausen II. Beide starten morgen mit großen Vorschusslorbeeren in die neue Saison. Der VfB Neuffen könnte zum Spielverderber werden.

Eine Szene, die beim TSV Raidwangen lange nachhallte: Torben Stingl schießt am leeren Tor des FC Frickenhausen II vorbei. Jetzt gelten beide als B5-Topfavoriten. Foto: Just
Eine Szene, die beim TSV Raidwangen lange nachhallte: Torben Stingl schießt am leeren Tor des FC Frickenhausen II vorbei. Jetzt gelten beide als B5-Topfavoriten. Foto: Just

War es einfach nur Pech oder auch eine gehörige Portion Unvermögen? Von beidem wohl etwas hat in der zurückliegenden Serie verhindert, dass der TSV Raidwangen aufgestiegen ist. Speziell in den beiden Spielen gegen Meister Linsenhofen hätte das Pendel auch in die andere Richtung ausschlagen können. Ein zweites Remis hätte der Elf von Werner Achtzehner gereicht, die Niederlage im Rückspiel war aber zu viel. „Jetzt müssen wir halt einen neuen Anlauf nehmen“, sagt der TSVR-Trainer trotzig, „ich sehe uns aber nicht unbedingt als Topfavorit.“ Sechs A-Junioren vermeldet Raidwangen unter den Neuzugängen, fünf davon waren bereits im Einsatz. „Wir müssen den Umbruch vollziehen und das braucht Zeit“, weiß Achtzehner. Das habe man bereits beim Sennerpokal gesehen. Zudem hat der Vizemeister ein Torwartproblem. Benjamin Hipp (Kreuzbandriss), Patrick Hoss (zum TSV Altenriet) und Fabian Bleher (zum TB Neckarhausen) sind weg, also muss Nicolai Bauknecht zwischen die Pfosten. „Er ist kein gelernter Torwart, macht seine Sache aber immer besser“, lobt Achtzehner. Deswegen tue auch der Abgang von Matthias Ritter, der den Laden hinten zusammengehalten habe, besonders weh. Achtzehner betont aber, dass er seinen Youngstern viel zutraut. „Wir werden uns steigern“, ist Achtzehner überzeugt. Zum Aufgalopp tanzt die SGM Ohmden/Holzmaden II als Opfer an der Großbettlinger Straße an.


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