Fussball

Deutliche Worte und ein Schuss Pathos

05.02.2018 00:00, Von Reimund Elbe — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fußball: Bei der Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Nürtingen gibt es neben vielen Fakten auch einen klaren Appell

Die Inthronisierung ging unspektakulär über die Bühne. Ohne Gegenkandidat wurde Steffen Müller am vergangenen Freitag in Frickenhausen problemlos mit 100 Prozent der Stimmen zum neuen Obmann der Schiedsrichtergruppe Nürtingen gewählt. Derweil nutzte der Interimsvorsitzende des Fußballbezirks den Abend für klare Ansagen.

Glückwünsche für den neuen Mann an der Spitze der Schiedsrichtergruppe Nürtingen: Verbands-Obmann Giuseppe Palilla (rechts) gratuliert Kuhn-Nachfolger Steffen Müller. Foto: Elbe
Glückwünsche für den neuen Mann an der Spitze der Schiedsrichtergruppe Nürtingen: Verbands-Obmann Giuseppe Palilla (rechts) gratuliert Kuhn-Nachfolger Steffen Müller. Foto: Elbe

Als Rainer Veit auf der Omni-Bühne das Wort ergriff, hätte man eine Stecknadel fallen hören. Kurz, aber knackig, ging nämlich der Interims-Vorsitzende des Fußball-Bezirks vor den 130 Zuhörern (darunter rund 100 Unparteiische) auf das beherrschende Dauerbrennthema ein: die schwelende Krise im Bezirk Neckar-Fils. Doch der Raidwangener präsentierte sich bei der Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Nürtingen ganz wie ein Moderator, ein Krisenmanager, der auf Versöhnung statt Spaltung setzt. „Alle Schiedsrichter müssen wieder in eine Richtung rudern“, appellierte der Funktionär nachdrücklich, „mein Wort darauf, dass bis zum Fußball-Bezirkstag am 23. März alle Gräben zugeschüttet sind.“


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