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Der WFV lenkt bei den Regeln in der Halle ein

15.03.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fußball: Vereine können wählen

Endlich, der Württembergische Fußballverband (WFV) hat ein Einsehen und lenkt nach zahlreichen Beschwerden der Vereine in Sachen Futsalregeln bei Hallenturnieren ein. Verbands-Jugendleiter Michael Supper (gleichzeitig kommissiarischer Verbands-Spielleiter) hat vergangene Woche alle Vereine darüber informiert, dass künftig nur noch bei offiziellen Meisterschaften auf Verbands- und Bezirksebene zwingend nach Futsalregeln gespielt werden muss. Bei Hallenturnieren, die die Vereine aus eigenem Antrieb planen und organisieren, darf der Veranstalter dagegen wählen, ob er nach herkömmlichen Hallenregeln oder nach Futsalregeln und mit Futsalball spielen will.

„Mit dem Blick zurück müssen wir feststellen, dass die Kommunikation der Durchführungsbestimmungen für die Hallensaison 2017/18 zu spät und nicht vollständig erfolgt ist“, schreibt Supper an die Vereinsfunktionäre. „Im Ergebnis hat dies bei Veranstaltern, Turnieraufsichten, Schiedsrichtern und weiteren Beteiligten zu einer Verunsicherung geführt. Dafür wollen wir uns entschuldigen.“ Die WFV-Granden sind davon überzeugt, „dass wir mit diesem Schritt zum einen die Wünsche unserer Vereine nach freien Gestaltungsmöglichkeiten respektieren, zum anderen wollen wir auch dem Futsal-Spiel die emotionale Belastung durch Zwangsvorgaben nehmen und die unbestrittenen Vorzüge des Spiels in den Vordergrund stellen“. red

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