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Weniger ist mehr

17.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

An natürliches Fressverhalten anpassen

lps/Du. Wohl kaum ein Pferdehalter würde auf die Idee kommen, seinem Vierbeiner ein saftiges Steak und Schokolade zu servieren. Dennoch werden gerade bei der Fütterung viele Fehler gemacht. Meistens ist es ein Zuviel an Kraftfutter, das den Tieren gesundheitliche Probleme bereitet. Denn nur die Wenigsten haben so viel Bewegung, dass sie die Kraftfuttergaben verwerten können.

Die Fütterung muss den physiologischen Bedürfnissen angepasst sein. Grundlegende Orientierung hierzu bieten Studien zum Fressverhalten von Wildpferden sowie Kenntnisse über den Verdauungstrakt. Nur damit ist es möglich, Futtermittelauswahl und menge sowie die Fütterungshäufigkeit zusammenzustellen und Fressverhalten und Verdauung zu optimieren.

Wildforschungen zeigen, dass Pferde in der Steppe etwa 16 bis 18 Stunden mit Fressen zubringen. Dabei nehmen die Tiere keinesfalls Kraftfutter zu sich, sondern eine Pflanzenvielfalt, deren Hauptanteil aus Rohfasern besteht.

Bei Betrachtung des Verdauungstraktes, beginnend mit der Maulhöhle, über die Magenverdauung bis zu Dickdarmverdauung, zeigen sich physiologische, enzymatische und mikrobielle Prozesse , aus denen die Anforderungen an die Fütterungspraxis geschlossen werden können. Um es kurz zu sagen: eine zweimalige Kraftfuttergabe und eine nur einmalige Heufütterung entsprechen nicht dem natürlichen 18 Stunden-Fressverhalten.


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