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Sich selbst hinterfragen

27.08.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Wenger, Nürtingen. Zur Entlassung von VfB-Trainer Bruno Labbadia. Jedes Jahr das gleiche Dilemma. Hochgesteckte, nicht der Realität und Qualität der Mannschaft entsprechende Ziele (mindestens internationale Plätze) werden von Herrn Bobic ausgegeben. Hat man doch acht neue Spieler zur „Verstärkung“ angeheuert, die bei ihren vorherigen Vereinen meist auf der Bank saßen, dafür aber billig waren.

Der VfB-Sportvorstand gibt sich ahnungslos wegen dem verkorksten Saisonstart. Wie jedes Jahr müssen die Spieler erst zueinanderfinden oder beklagen sich über die Belastung, die die Europaliga mit sich bringt, Finanzminister Ruf will kein Geld für gute Spieler ausgeben und heftet sich für seine „guten“ Finanzzahlen gerne Lorbeeren an seine Brust. Dabei wird vergessen, dass durch die Spielweise dieser unattraktiven Mannschaft die Zuschauerzahlen zurückgehen und somit auch Einnahmen und Fernsehgelder und so weiter. Das Resultat im letzten Jahr: zehn Millionen Verlust. Die beiden verantwortlichen Herren sollten sich selbst fragen, ob dies nicht auch die Ursachen für die Talfahrt sind.

Wer ist denn für die Einkäufe der letzten Jahre verantwortlich? Sicher ist auch der Trainer mit falschen Aufstellungen beteiligt. Aber jeder Handwerker weiß, wenn kein gutes Material vorhanden ist, kann kein gutes Produkt hergestellt werden. Wenn hier kein Umdenken stattfindet, wird auch jeder neue Trainer scheitern!

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