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Opfer der eigenen Strategie

31.01.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

TV Unterlenningen muss wegen Nichtantretens 300 Euro bezahlen

In den Tabellen der Zeitungen hat der kampflose 3:0-Erfolg von B5-Titelkandidat Marsonia Frickenhausen beim TV Unterlenningen II am letzten Spieltag vor der Winterpause längst Eingang gefunden, doch die Partie hatte auch noch ein sportgerichtliches Nachspiel. Der TVU ist Opfer seiner eigenen Strategie geworden und muss nun wegen schuldhaften Nichtantretens 300 Euro berappen.

Dass ein Verein das Hauptaugenmerk auf seine erste Mannschaft legt, ist auch für Außenstehende nachvollziehbar. Erst recht, wenn beide Teams in der untersten Spielklasse angesiedelt sind. Dann werden in der Ersten die Kräfte gebündelt, um endlich den Sprung in die nächste Etage zu schaffen.

Seit die Reserverunde abgeschafft worden ist, müssen die Verantwortlichen allerdings vorsichtiger sein im Umgang mit der zweiten in Konkurrenz spielenden Mannschaft. Während früher die Reserve angesichts fragwürdiger Platz- und Witterungsverhältnisse problemlos abgesagt werden konnte, um danach die Erste spielen zu lassen, geht das nun nicht mehr. Wenn ein Platz nur eine Partie verträgt, dann muss die zuerst angesetzte ausgetragen werden. Und wenn das die der (nun gleichberechtigten) zweiten Mannschaft ist, dann spielt die Zweite und das Spiel der Ersten fällt anschließend aus. Da helfen auch keine Erklärungsversuche, dass die Zuschauer zur ersten Mannschaft kommen und dann verärgert wieder abziehen würden.


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