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Nur vier von 24 Stunden

22.05.2010, Von Eberhard Strähle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Motorsport: Henzlers frühes Aus auf dem Nürburgring

Das Rennfahrerglück war Wolf Henzler, derzeit Porsche-Werksfahrer in Diensten beim Mamerow-Team, nicht hold. Zusammen mit seinen Partnern Jörg Hardt (Bonn) und Chris Mamerow (Castrop-Rauxel) sah er beim 38. 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings nach einem Unfall von Mamerow nicht die Zielflagge und musste bereits nach rund vier Stunden die Segel streichen.

Das Mamerow-Team hatte bei der 38. Auflage des 24-Stunden-Rennens keinen Grund zur Sorge und startete zuversichtlich in die Hatz einmal rund um die Uhr. „Mit dem sechsten Startplatz mit einer Rundenzeit von 8.29,779 Minuten sind wir nach den vielen Abstimmungsarbeiten am Auto ganz zufrieden“, meinte Wolf Henzler. Die Poleposition holten sich Ekstroem/Jarvis/Scheider/Werner mit ihrem Audi R8 LMS. Generell standen in den ersten beiden Startreihen nur Audis.

Chris Mamerow fuhr den Porsche 911 GT3 R in der Startphase und konnte den Boliden nach rund einer Rennstunde auf dem dritten Rang an Henzler übergeben. Wegen der angeblichen Missachtung einer Flagge verhängte die Rennleitung gegen das Team eine Zeitstrafe von drei Minuten, die bei einem außerplanmäßigen Halt in der Boxengasse abgesessen werden musste. Dadurch rutschten Henzler/Mamerow/Hardt kurzfristig auf den 16. Rang im Gesamtklassement zurück.


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