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Misslungenes Personalkarussell

04.07.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rolf Löffler, Köngen (zum Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft): Nix war es mit der Headline am Montagmorgen in der Boulevardpresse: „Der FC Bayern gewinnt doch noch einen Titel.“ Eine ganze Nation in wenigen Minuten zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Nach dem Viertelfinale gegen Griechenland hagelte es massenweise Komplimente wie „glückliches (goldenes) Händchen von Joachim Löw, akribische Vorbereitungen des Bundestrainers, der ideale Mann am richtigen Platz, bisher ein hervorragendes EM-Turnier unserer Mannschaft“ und vieles mehr.

Vergessen waren die relativ knappen und keineswegs überzeugend herausgespielten Siege in den Gruppenspielen gegen Portugal, die Niederlande (Zitat vorher: Robben gegen die Bayern-Wand) und Dänemark, die allesamt ein anderes Ergebnis hätten bringen können. Gegen Griechenland bot Joachim Löw nur fünf Bayern-Spieler in der Startformation auf und gab anderen (jungen) Spielern die Möglichkeit für einen Einsatz. Das war dann auch das beste Spiel der Deutschen.

Dann holten unseren Bundestrainer wieder mal die Anrufe aus der Säbener Straße ein und er musste zurückrudern – und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine. Gegen Italien gab es wie in den Vorrundenspielen die „Sieben-plus-drei-Variante“. Sieben Bayern-Spieler in der Startaufstellung plus Einwechselspieler plus die Ex Podolski und Klose.


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