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„Man muss lernen, über seinen Schatten zu springen“

16.12.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Foto: Ralf Just
Foto: Ralf Just

Benedikt Musoni - Parkour

Die Bilder unserer Fotoserie finden Sie <link 2796>in der Bilderstrecke</link>.

Die Bilder unserer Fotoserie finden Sie in der Bilderstrecke.

Unüberwindbare Hindernisse? Gibt’s keine, oder besser gesagt, so gut wie keine. Geländer, Treppen, Wände – Benedict Musoni springt und turnt über alles, was sich ihm in den Weg stellt. Der 20Jährige aus Neuffen hat eine ausgefallene Leidenschaft: er ist Parkour-Sportler. „Parkour kannst du überall machen“, sagt Musoni, bei dem Salti und weite Sprünge an der Tagesordnung sind, „Parkour ist die Harmonie aus Kraft und Technik.“ Viel Geduld, Mut und ein gutes Einschätzungsvermögen sind für ihn wichtige Voraussetzungen für seinen Sport, für den er am liebsten auf Sand trainiert. „Der ist nicht so erbarmungslos hart wie Beton und hat mich schon vor Verletzungen bewahrt“, sagt das 1,76 Meter große Energiebündel. Offizielle Regeln gibt’s nicht. „Je freier man sich bewegt, desto besser“, sagt Benedict Musoni, „man muss aber lernen, über seinen Schatten zu springen.“ Denn Angst sei ein Bestandteil der exotischen Sportart, die aus Frankreich kommt. Im Rahmen unserer Online-Fotoserie gibt es zahlreiche Eindrücke des Freiluft-Artisten in unserer Bilderstrecke.

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