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Leichtathletik: DLV-Verbandsrat schafft 2006 den Ausbildungskostenersatz ab

27.12.2005 00:00, Von Wolfgang Fritz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leichtathletik: DLV-Verbandsrat schafft 2006 den Ausbildungskostenersatz ab

WLV-Präsident Jürgen Scholz vermutet: „Man wollte sich nicht dem Gerichtsrisiko aussetzen“

Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat die aufgekommene Diskussion um den Ausbildungskostenersatz im Keim erstickt und klare Verhältnisse geschaffen. Mit einer knappen Mehrheit von vier Stimmen beschloss der DLV-Verbandsrat die Abschaffung der Ablösesumme. Jenes Betrages also, der beim Wechsel eines Athleten oder einer Athletin zu einem anderen Verein bisher fällig geworden war.

„Die Großen werden bevorzugt, die Kleinen benachteiligt“, kommentiert Gerhard Klinger, Abteilungsleiter der TG Nürtingen, lakonisch diese Entscheidung und bringt damit in kurzen Worten auf den Punkt, was unterm Strich übrig bleibt, nämlich nichts. Es ist noch nicht lange her, dass sich Klinger der Auseinandersetzung mit Salamander Kornwestheims Präsident Dr. Hans-Peter Sturm stellen musste. Letztendlich hat er für seine Top-Athletin Stephanie Lichtl noch die Hälfte der geforderten Summe erhalten und daraufhin die Hürdensprinterin freigegeben.

Dieser Vorgang stand stellvertretend für die gängige Praxis. Mal wurde gezahlt, mal nicht, obwohl der DLV in seinen Satzungen die Berechnungsgrundlage klar festgelegt hat. Wer nicht zahlen wollte, stützte sich auf diverse Gerichtsurteile im Wissen darum, kleine Vereine auf diesem Wege ganz sicher ausbremsen zu können.


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