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Kommentar Schlag ins Gesicht

13.12.2008 00:00, Von Von — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jens S.

VöHRINGER

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer – gesellschaftlich und auch im Sport. Auf die Kleinen wird keine Rücksicht mehr genommen und die Habgier der Großen kennt keine Grenzen. Das letzte Beispiel hierfür sind die neuen, ab der Saison 2009/10 implementierten, Fernsehzeiten in der Fußball-Bundesliga. Die Leidtragenden dabei? Die unterklassigen Vereine. Für die Amateure sind die neuen Fernsehzeiten ein Schlag ins Gesicht.

Dass dem Amateurfußball durch die zukünftigen sonntäglichen Übertragungen Zuschauer fern- und damit überlebenswichtige Einnahmen ausbleiben werden, scheint die Verantwortlichen der Deutschen Fußball Liga (DFL) nicht im Geringsten zu interessieren. Beides wird über kurz oder lang eintreten. Da hilft es auch nicht, wenn von Seiten des Württembergischen Fußballverbands (WFV) versichert wird, der Sonntag gehöre weiter zu über 80 Prozent dem Amateurfußball.


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