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Kommentar

16.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fehler im System

Wer sich etwas zuschulden kommen lässt, der muss dafür geradestehen. Das ist im Sport nicht anders als im wirklichen Leben. Im Falle des VfR Aalen II sieht es allerdings nicht danach aus. Zwar haben die Sportrichter dem Verein eine Geldstrafe aufgebrummt, weil er in drei Spielen einen Akteur eingesetzt hat, der gar kein Spielrecht mehr hatte. Doch das können die VfR-Macher locker verschmerzen, die Punkte darf man ja behalten. Ein Verjährungsparagraph in der WFV-Rechtsordnung machts möglich.

Die Betrogenen sind die anderen Vereine. Doch die können überhaupt nichts dafür. Ob es nur eine Nachlässigkeit oder böswillige Absicht war, sei dahingestellt, verbockt hat es einzig und allein der VfR Aalen. Das ist Fakt.

Der FC Eislingen will sich das nicht gefallen lassen. Die Verantwortlichen sehen einen massiven Eingriff in den laufenden Wettbewerb und gehen auf die Barrikaden. Ob dieser Weg von schnellem Erfolg gekrönt sein wird, muss allerdings bezweifelt werden. Regelwerk ist nun mal Regelwerk. Aber lobenswert ist es allemal, dass die Filstäler diesen Paragraphen kippen wollen. Vielleicht wird dadurch ein Prozess in Gang gesetzt, an dessen Ende eine aus Sicht vieler Fußballfreunde gerechtere Lösung steht. Der kann zwar dauern, der Verbandstag findet ja nur alle drei Jahre statt. Aber Vorgänge in einer laufenden Runde dürfen einfach nicht verjähren. Uwe Bauer


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