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Keiner will schuldig sein

09.11.2010 00:00, Von Uwe Bauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verantwortung von sich, Hochdorf spricht von Provokationen

Einen Tag nach den brutalen Vorkommnissen im Anschluss an das Punktspiel zwischen dem TSV Wolfschlugen und dem TV Hochdorf weisen sich beide Vereine gegenseitig die Schuld zu. Wolfschlugens Pressewart Gerhard Schneider sagt aber ganz klar: „Wir sind uns überhaupt keiner Schuld bewusst, warum auch, wir können doch gar nichts dafür.“

Auf das Sportgericht Neckar-Fils kommt viel Arbeit zu, das ist sicher. Wer hat die Eskalation nach dem Abpfiff zu verantworten? Wie konnte es dazu kommen? Fragen, die nicht leicht zu beantworten sein und die Emotionen noch einmal hochkochen lassen werden. Unmittelbare Folgen für die drei Spieler Alfio Tomasello vom TSV Wolfschlugen und die Hochdorfer Harun Ugurcu und Emrah Coskun, die nach den Übergriffen die Rote Karte gesehen haben: Sie sind gesperrt und müssen zuschauen.

Die Wolfschlüger hatten in der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer erzielt und sich „gefreut wie die Schneekönige“ (Gerhard Schneider). Als der Unparteiische wenig später abpfiff, „ist die halbe Hochdorfer Mannschaft auf unsere Spieler losgegangen“, sagt Schneider. Mit Kickbox- und Kung-Fu-Tritten seien sie attackiert und sogar ein Ordner geschlagen worden. „Die Brutalität war erschreckend“, sagt Schneider noch sichtlich geschockt von den Eindrücken, „da mussten wir das Schlimmste befürchten und haben die Polizei gerufen.“


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