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Ein Schwabe als Medaillenschmied

28.04.2021 05:30, Von Uwe Bauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Triathlon: Der Oberensinger Reinhold Häußlein fährt als Interimstrainer mit dem deutschen Nationalkader zu Olympia nach Tokio

Nicht einmal mehr drei Monate, dann sollen in Tokio die Olympischen Sommerspiele eröffnet werden. Mit dabei sein in der japanischen Hauptstadt wird dann auch ein Oberensinger: Reinhold Häußlein. Er ist verantwortlich für die deutschen Triathleten und hofft trotz eines Jahres mit Corona-bedingt extrem wenigen Wettkämpfen auf Edelmetall. Laura Lindemann und der Staffel traut er eine Medaille zu.

Blickt optimistisch Richtung Tokio: Reinhold Häußlein. Foto: Ralf Just
Blickt optimistisch Richtung Tokio: Reinhold Häußlein. Foto: Ralf Just

Von wegen Rente. Reinhold Häußlein, inzwischen 72 Jahre alt, kennt das Wort Ruhestand nicht. Unruhestand ja, aber Ruhestand? Auf keinen Fall. Einer wie er muss immer in Bewegung sein. Beruflich hat sich der gelernte Fernmelde-Inspektor aufs Altenteil zurückgezogen und seinen 1994 gegründeten Automatenservice längst an seinen Sohn Jannik übergeben. Nur wenn absolute Not am Mann ist, hilft er noch aus. Sportlich geht’s derweil immer weiter, obwohl die Knie irgendwann nicht mehr mitgespielt haben. Der Ausdauerenthusiast, der viel ausprobiert hat und letztlich bei den „Dreikämpfern“ hängen geblieben ist, unternimmt jetzt halt noch ausgedehnte Touren mit dem Mountainbike oder er macht sich als Naturliebhaber frühmorgens ein, zwei Stunden lang auf zum Walking. Ganz nebenbei bringt er sich noch ehrenamtlich bei der Deutschen Triathlon-Union (DTU) ein. Als Vizepräsident Leistungssport ist er zuständig für den Nationalkader, und soll wieder zum Medaillenschmied werden. Wie im Jahr 2000, als Triathlon erstmals olympisch war und der Reutlinger Stephan Vuckovic bei der Premiere in Sydney Silber holte.


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