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Ein Bezirk hilft dem anderen

29.12.2018 00:00, Von Jens S. Vöhringer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Problematik fehlender Unparteiischer ist eine, die sich durch fast alle Sportarten zieht – Gut besuchte Basketball-Lehrgänge

Die Fußballer schlagen Alarm und auch bei den Handballern gestaltet sich die Lage bezüglich der Schiedsrichterzahlen alles andere als rosig. Doch wie sieht es in anderen Sportarten aus? Wir haben uns bei Basketballern, Ringern, im Tischtennis und Volleyball umgehört.

35, 40 Basketball-Partien leitet Jörg Fischer von der TG Nürtingen pro Spielzeit. Und das schon seit Jahrzehnten. Wobei es früher schon mal 150 Spiele pro Saison waren. „Einmal habe ich 1000 Mark im Monat verdient. Ich habe mir als Schiedsrichter mein Studium finanziert“, sagt er. Reich werden kann man als Unparteiischer auch im Basketball nicht. 25 Euro gibt’s als Salär für das Leiten eines Spiels in der untersten Klasse, erzählt Fischer. Dennoch: Gerade für einen Jugendlichen ist das nicht wenig. „Ein gutes Taschengeld“, wie es der TG-Jugendleiter nennt. Als allzu großer Anreiz dient es aber sicher nicht.

Trotzdem haben Fischer und Co keine Schwierigkeiten, genügend Schiedsrichter zu stellen. Im Verein und im Bezirk 3 Nordwürttemberg, in den die Nürtinger 2012 gewechselt sind, gibt es aktuell kein Problem damit. „Wir sind gut besetzt“, sagt Fischer. „Auch die Lehrgänge sind stets relativ gut besucht.“ Anders sieht es im Bezirk 4 aus. Dort fehlt es an Pfeifenmännern. Unter Basketballern hilft man sich aber aus.


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