Schwerpunkte

Sport

Düsseldorfer MarathonrudernEin Kampf gegen die Elemente

12.10.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Düsseldorfer Marathonrudern ist der bedeutendste und beliebteste Langstreckenklassiker im Bereich des Rudersports in Deutschland. Jedes Jahr aufs Neue stellen sich Hunderte von Ruderern, Hobbysportler jeden Alters, Weltmeister und Olympiasieger aus ganz Europa, dem Kampf gegen Wind, Wellen und Strömung auf dem Rhein. Rheinrudern ist anders. Rheinrudern ist ein Kampf gegen die Elemente. Deshalb müssen auch besondere Vorbereitungen für Mensch und Material getroffen werden, um die lange Distanz zu überstehen. Die Hände und das Sitzfleisch werden über mehr als zwei Stunden extrem beansprucht und strapaziert. Für die Ruderer ist auch die Ernährung unterwegs ein wichtiger Faktor. So sind Kohlenhydrate und regelmäßiges Trinken sehr wichtig, um den Energiehaushalt des Körpers zu versorgen. Trinkflaschen und an die innere Bordwand geklebte Müsli-Riegel helfen dabei. Aber auch die Boote müssen darauf speziell vorbereitet werden. Dazu werden zwischen den Auslegern lange Abklebungen vorgenommen, im Bug wird ein eigens dafür konstruierter Wellenbrecher montiert. Auch das Heck wird mit Folie abgeklebt. Das unweigerlich trotzdem immer übernommene Wasser wird durch eine Lenzpumpe, die durch eine wasserdicht eingebaute Motorradbatterie betrieben wird, abgepumpt. Die Ruderer sind auch nicht allein auf dem Rhein. Er ist ja kein gemütliches Freizeitflüsschen. Vor allem die Berufsschifffahrt ist immer unterwegs. Und sie hat absolute Vorfahrt. So müssen die Ruderer immer ausweichen und im Rennen dann auch die Ideallinie verlassen. Die von den Dickschiffen, aber auch von Sportbooten, die wenig bis keine Rücksicht nehmen, verursachten teilweise sehr hohen Bug- und Heckwellen sind sehr heftig und unangenehm, kosten Kraft und Zeit. Doch bei allen, die diese sportliche Herausforderung geschafft haben, sieht man zwar müde, aber vor allem strahlende Gesichter. Geschafft, aber überglücklich, diese enorme Distanz gut gemeistert zu haben. hwk

Sport

Solidarität mit dem Schulpferd

Reitsport: Pandemie-gebeutelte Vereine in der Region können auf finanzielle Unterstützung durch ihre Mitglieder zählen

Ausgefallene Kurse, verpasste Lehrgänge, verschobene Turniere und fehlender Schulbetrieb: Die Reitvereine in der Region laufen seit Monaten im Corona-Notbetrieb. Doch während in…

Weiterlesen

Mehr Sport Alle Sport-Nachrichten