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Chaotisches Rennen in Berlin

13.04.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Inline: Großbettlinger Speedskater waren in der Spitzengruppe, die einen Umweg fuhr

Ein Halbmarathon ist normalerweise 21 Kilometer lang. Wenn aber mehr als 50 Fahrer am Ende fast 23 Kilometer gefahren sind, muss etwas schiefgelaufen sein. So geschehen am Wochenende beim Halbmarathon in Berlin, der ersten Etappe des German-Inline-Cups (GIC). Auch Speedskater des TSGV Großbettlingen waren darin involviert.

Ein guter Start ist die halbe Miete: Saskia Kotz vom TSGV Großbettlingen (rechts im gelben Dress) siegte beim Löwen-Cup in Marktoberdorf.
Ein guter Start ist die halbe Miete: Saskia Kotz vom TSGV Großbettlingen (rechts im gelben Dress) siegte beim Löwen-Cup in Marktoberdorf.

Im Herrenfeld gab es bei Kilometer neun einen Ausreißversuch. Dabei verloren wohl die ersten Fahrer bei hoher Geschwindigkeit die Orientierung und fuhren trotz Streckenposten vom eigentlichen Kurs ab. Die komplette Spitzengruppe orientierte sich an den Ausreißern und somit war das Chaos perfekt. Erst als dem Feld mehrere Autos entgegenkamen, bemerkten die Speedskater, dass sie falsch waren und drehten um. Dies kostete die Spitzengruppe gut zwei Minuten und somit war die Verfolgergruppe, die richtig gefahren war, plötzlich ganz vorne. Betroffen davon waren auch die Großbettlinger Skater Stefan Rumpus, Fabian Dieterle, Oliver Grob und Jannis Chimonidis. Rumpus und Dieterle fuhren bei der kräfteraubenden Verfolgungsjagd nochmals ganz nach vorne. Grob kämpfte im zweiten Abschnitt des Rennens mit Muskelkrämpfen und konnte seinen Teamkollegen nicht mehr folgen. Chimonidis ordnete sich in der falschen Gruppe ein und konnte somit ebenfalls nicht mehr entscheidend ins Geschehen eingreifen. Am Ende sprang für Rumpus der beachtliche 19. Platz heraus. Youngster Dieterle kam sensationell in der gleichen Gruppe in Ziel und wurde 35. Allen Großbettlingern war dennoch klar, dass ohne den Fauxpas am Anfang des Rennens mehr drin gewesen wäre.


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