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Buntes RahmenprogrammUnterstützung für Sportler im Kongo

17.02.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neben zahlreichen Vorkämpfen und der am Wochenende organisierten Kampfsportmesse durfte bei der vierten Nürtinger Fightnight auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen. So gab es in einer Kampfpause eine Versteigerung zugunsten eines Boxprojektes des Deutsch-Kongolesen Danyo Ilunga. Der 27-jährige Weltmeister vom Fighting Gym Waldbröl unterstützt seit einigen Jahren junge Kickboxer im Kongo. „Was man hierzulande als minderwertig betrachtet, ist dort Gold wert“, erklärte Ilunga. So fehle es im Kongo an allem: Schienbein- oder Kopfschoner, Boxhandschuhe und sogar der eigentlich obligatorische Mundschutz sind dort Mangelware. „Bei Turnieren wechseln sich manche Kämpfer mit einem Mundschutz ab“, machte Ilunga die Verhältnisse deutlich.

Bei der Fightnight hatte die gastgebende Kampfsportakademie Nürtingen daher eine Versteigerung organisiert. Christine Theiss, ehemalige Profi-Weltmeisterin im Vollkontakt-Kickboxen, hatte die Boxhandschuhe ihrer letzten WM-Titelverteidigung für eine Auktion gespendet. „Dieser letzte Kampf war für mich ein emotionaler Höhepunkt und der wichtigste Kampf in meiner Karriere“, warb Theiss in der Nürtinger Stadthalle für die Auktion. Vor den Augen von WKU-Präsident Klaus Nonnenmacher kamen 1000 Euro zusammen, für die nun Sportartikel für Ilungas Projekt erworben werden. „Da ist schon sehr viel drin für die Jungs im Kongo“, freute sich Ilunga, der einen Vergleich zog. Ein Universitätsprofessor, so meinte Ilunga, verdiene im Jahr in seinem Heimatland nur 100 Dollar.

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