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Alarmierend hohe Einbußen

07.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Württembergischer Landessportbund: Die von den Sportvereinen gemeldeten Corona-Schäden übertreffen alle Befürchtungen

Die finanziellen Einbußen für den Sport im Land durch die Corona-Beschränkungen sind alarmierend. Das unterstreicht eine Zwischenauswertung des Schaden-Meldesystems des Württembergischen Landessportbundes (WLSB). Seit dessen Start am 15. April haben mehr als 2000 der etwa 5700 gemeinnützigen Mitgliedsvereine aus Württemberg dem Verband ihre Schäden gemeldet – mit einer Gesamtsumme von etwa 26,5 Millionen Euro.

„Hochgerechnet auf die über 11 300 Sportvereine in ganz Baden-Württemberg summieren sich die Ausfälle jetzt schon auf über 150 Millionen Euro. Damit sind sowohl unsere ersten Schätzungen von etwa 120 Millionen Euro als auch meine Befürchtungen über das Ausmaß der Schäden noch übertroffen worden“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle.

Das meiste Geld verlieren die Sportvereine durch die Einstellung des Sportbetriebs, die Absage von Veranstaltungen sowie die Schließung der Gastronomie und damit auch der Vereinsheime. „Dass ab nächster Woche in Baden-Württemberg Outdoor-Sportarten wieder möglich sein sollen, begrüße ich ausdrücklich“, sagt Felchle. Neben den Freiluftsportarten müsse aber unbedingt auch der Hallensport wieder erlaubt werden. Mehrere Vereine hätten bereits für Training und Kurse in geschlossenen Räumen erforderliche Hygiene-Konzepte erarbeitet, ergänzt der WLSB-Präsident.


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