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1300 Vereine haben bereits ihre Schäden gemeldet

30.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Finanzielle Ausfälle sind laut Württembergischem Sportbund „Besorgnis erregend“ – WLSB fordert unbürokratische Hilfsmaßnahmen

Der Württembergische Landessportbund (WLSB) fordert vom Land Baden-Württemberg, zügig eine wirkungsvolle Notfall-Unterstützung für Sportvereine aufzusetzen. Innerhalb von zwei Wochen haben über 1300 der 5700 WLSB-Mitgliedsvereine ihre Schäden in Online-Meldesystem des Verbandes eingetragen (www.wlsb.de/corona-schaden).

„Die Beteiligung ist enorm. Zugleich sind die übermittelten finanziellen Ausfälle wegen der Corona-Pandemie allein für den Zeitraum seit Mitte März Besorgnis erregend“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle. Aufgrund der hohen Beteiligung der Vereine wird der Verband das Melde-Portal auch über den 3. Mai offenhalten.

Aus Felchles Sicht ist mit den über 1300 Vereinsantworten allein aus Württemberg bereits eine ausreichende Grundlage geschaffen, mit der Land und Sport demnächst über erste konkrete und unbürokratische Hilfsmaßnahmen für Vereine sprechen können. „Wir sind gesprächsbereit und haben dabei alle Vereine im Fokus – die rein ehrenamtlich tätigen genauso wie die Vereine mit umfangreicheren wirtschaftlichen Aktivitäten. Letztere haben sich bei uns darüber beklagt, dass die von Bund und Land für Unternehmen aufgelegten Liquiditätshilfen für sie nur sehr selten greifen“, erklärt der WLSB-Präsident.


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