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Zwischen Holzernte und Jagd

12.08.2006 00:00, Von Andreas Ehrfeld — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei der Aktion Berufsferien hatten gestern Schüler die Möglichkeit, den Beruf des Forstwirts kennenzulernen

NÜRTINGEN. Die Aktion Betriebsferien, bei der Schüler in den Sommerferien einen Einblick in die Berufswelt bekommen, führte die Teilnehmer am Freitag in den Nürtinger Stadtwald. Zehn junge Leute interessierten sich dort für den Beruf des Forstwirts.

Ein Forstwirt hält sich überwiegend im Wald auf, und so startet die Veranstaltung mit einer Führung durch den Nürtinger Stadtwald. Dabei werden auch die Waldwege verlassen, um den Schülern anhand von konkreten Beispielen zu zeigen, was das Berufsbild des Forstwirts ausmacht. So erklärt Revierleiter Richard Höhn den Kindern, dass sich der Stadtwald jeweils zu einem Drittel aus Buchen und Eichen zusammensetzt, das letzte Drittel aus Fichte, Lärche, Esche und Ahorn. Höhn betont den vielfältigen Schutzcharakter des Waldes, zum Beispiel für den Wasser- und Bodenschutz.

Der Beruf des Forstwirts ist abwechslungsreich. Neben der Hauptaufgabe des Holzerntens, das den Jugendlichen auch demonstriert wurde, sind die Forstwirte zum Beispiel auch für das Zusammentreiben der Tiere bei der dreimal im Jahr stattfindenden Jagd zuständig. Gejagt werden im Stadtwald sowohl Rehe als auch Wildschweine, sagt der Revierleiter: Rehe werden auch deshalb gejagt, weil sie junge Bäume anfressen. Die erlegten Tiere werden danach eingehend untersucht, um eventuelle Krankheiten herauszufinden.


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