Wirtschaft

Zahlt Kreissparkasse für LBBW-Desaster?

24.12.2008, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ende Januar fällt Entscheidung über Rettungsschirm für die Landesbank – Kretschmann: „Sparkassen stehen unter gewaltigem Druck“

Ob Hypo Real Estate, Bayern-LB oder die Baden-Württembergische Landesbank LBBW – die internationale Finanzkrise holt sie alle ein. Und von der Krise bei der LBBW sind auch die Sparkassen des Landes betroffen. Denn von den fünf Milliarden Euro, die Ministerpräsident Oettinger zur Erhöhung des Eigenkapitals lockermachen will, entfällt eine Milliarde Euro auf die Landeshauptstadt, je zwei Milliarden steuern das Land und der Sparkassenverband des Landes bei. Und über den kommt wiederum die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen ins Spiel, die – je nach Bilanzsumme – mit einem stattlichen Anteil an der Rettung der LBBW mitwirken darf.

Mit einem Hilfspaket von fünf Milliarden Euro will Ministerpräsident Oettinger der in Schwierigkeiten geratenen Landesbank LBBW unter die Arme greifen. Damit spannt er einen eigenen Rettungsschirm über der landeseigenen Bank, statt den in Anspruch zu nehmen, der in Berlin bereitsteht. Doch dieser Rettungsschirm könnte auch für die Kreissparkassen teuer werden. Über den Sparkassenverband halten sie Anteile an der LBBW. Beteiligt sich der Sparkassenverband jedoch nicht an der Eigenkapital-Aufstockung der LBBW, verliert er Anteile und damit Einfluss bei der Landesbank.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 23% des Artikels.

Es fehlen 77%



Wirtschaft