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Wurstfabrik Rehm wieder in der Spur

19.02.2020 05:30, Von Harald Flößer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach Insolvenz: Unternehmen kämpft sich mit strafferen Strukturen aus der Krise heraus

Schwierige Zeiten hat der Wursthersteller Rehm aus Aichwald hinter sich. Das Insolvenzverfahren ist zwar noch nicht ganz abgeschlossen, aber der Familienbetrieb ist wieder in der Spur.

AICHWALD. Als gäbe es nicht schon genug Probleme, hat das Sturmtief „Sabine“ das Werbebanner vor dem Betriebsgelände im Aichschießer Gewerbegebiet zerfetzt. Wolfgang Rehm sieht das nicht als ein böses Omen. Eher stehe der Vorfall für den frischen Wind, der mittlerweile wieder im Betrieb herrsche.

Nach der Insolvenz habe sich das Unternehmen, das bislang als Eugen Rehm Esslinger Fleischwaren firmierte, wieder aus der Krise herausgekämpft. „Wir haben alle Prozesse durchleuchtet und einiges verändert. Jetzt sind wir wieder gut unterwegs“, sagt der 47-Jährige. Das bestätigt auch Uwe Kassube, der im Auftrag des Insolvenzverwalters so gut wie jeden Tag im Betrieb ist, um den Zahlungsverkehr zu steuern.

In den vergangenen Monaten habe man einiges umstrukturiert und das Unternehmen wieder auf gesunde Füße gestellt, berichtet Rehm. Die Mitarbeiter stünden in dieser bislang schwierigsten Phase der 82-jährigen Firmengeschichte zusammen und bewiesen eine hohe Motivation. Auch auf Kundenseite habe er durchweg positive Reaktionen erlebt. Dafür sei er sehr dankbar, sagt der Firmenchef.


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