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Wie am eigenen Leib

18.08.2016 00:00, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aichtaler Start-up entwickelt Hightech-Matte, die Frühgeborenen im Brutkasten das Gefühl gibt, auf dem Bauch der Mutter zu liegen

Camilo Anabalon (links) und Raphael Lang beim Redaktionsbesuch. Das „Turtle“ genannte Kissen wird der Mutter auf die Brust gelegt und zeichnet Herzschlag, Stimme und Atmung auf. Diese Daten werden in pneumatische Bewegungen umgesetzt und auf die Gelmatratze übertragen.     Foto: jh
Camilo Anabalon (links) und Raphael Lang beim Redaktionsbesuch. Das „Turtle“ genannte Kissen wird der Mutter auf die Brust gelegt und zeichnet Herzschlag, Stimme und Atmung auf. Diese Daten werden in pneumatische Bewegungen umgesetzt und auf die Gelmatratze übertragen.     Foto: jh

Die Situation, die Camilo Anabalon im Stuttgarter Olga-Krankenhaus zu sehen bekam, hat ihn sehr berührt: Das Frühchen in einem Kasten voller Schläuche und umgeben von piepsenden Apparaten, während draußen die Eltern bangen und ihr Baby so gerne berühren möchten. Der Student aus Chile beschloss, im Rahmen seiner Masterarbeit nach einer Möglichkeit zu suchen, einen Kontakt zwischen Mutter und Kind herzustellen. In seinem Kommilitonen Raphael Lang aus Aichtal fand er einen Kompagnon, der ihm beim Bau eines Prototypen behilflich war. Zusammen entwickelten sie einen Simulator, der den Herzschlag, die Atmung und auch die Stimme der Mutter auf das frühgeborene Baby im Inkubator überträgt.


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