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Wer soll die Kosten tragen?

06.05.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim Tag der Immobilie stand das Erneuerbare-Energien-Gesetz in der Kritik

Die Podiumsdiskussion beim 34. Tag der Immobilie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) geriet zum Schlagabtausch zwischen den Verbandsvertretern der Immobilienwirtschaft und der Politik. Im Kernpunkt der Kritik stand die Frage: Wer soll für die Kosten des Umweltschutzes bei Immobilien bezahlen?

GEISLINGEN (üke). Doch zunächst gab es etwas zu feiern: zehn Jahre „Geislinger Konvention“. Über diesen Zeitraum arbeitete eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Hochschule und der Wohnungswirtschaft an einem Regelwerk, um die explodierenden Wohnnebenkosten transparent, nachvollziehbar und vergleichbar zu machen. Ein Mammutwerk, das Mietern und Vermietern gleichermaßen helfen soll, Einsparpotenziale zu erkennen.

Nebenkosten werden in 147 Einzelpositionen aufgeschlüsselt

147 Einzelpositionen lassen sich mit der Geislinger Konvention aufschlüsseln: Von Abfallabgaben über Strom, Wasser bis hin zu Zählergebühren. So lässt sich genau auswerten, wie hoch Mieter von Flensburg bis München durch Nebenkosten zusätzlich belastet werden und weshalb. Über 3,5 Millionen Wohnungen werden derzeit von Wohnungsunternehmen in ganz Deutschland nach diesem Regelwerk verwaltet.


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