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Wem kann man glauben?

28.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Geislinger Zukunftsforum diskutierte Fake News und Falschinformationen

NÜRTINGEN/GEISLINGEN (pm). Die Pandemie führt täglich vor Augen, wie Kommunikation gelingt, misslingt oder missbraucht wird. Gleichzeitig zeigt sich, wie sich Kommunikation in Krisen verändert und anderen Regeln folgt. Das Geislinger Zukunftsforum an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt setzte sich genau damit auseinander: „Wie wird sich unsere Kommunikation verändern?“.

Der Bundestagsabgeordnete Thomas Sattelberger ist als ehemaliger Lufthansa-Manager ein durch viele Krisenszenarien erfahrener Kommunikationsexperte. Per Video zugeschaltet betonte er, dass Kommunikation nur durch Vertrauen funktionieren kann. Fehlt dieses, kommen die Botschaften nicht an. Dann entsteht Raum für die Informationsgemengelage, die auch die Pandemiesituation bestimmt: „In Krisen schauen die Menschen durch dich hindurch.“ Authentizität sei dann gefragt. Und gerade die leide, wenn sich die Kommunikation, wie so häufig in diesen Zeiten, in den virtuellen Raum verlagert.

Den Schlüssel, sich gegen falsche oder fehlgeleitete Information zu wappnen, sieht Sattelberger in Bildung: „Fake News haben mit Urteilsfähigkeit zu tun, und dafür ist Bildung das Schlüsselthema“. Niemals dürfe Bildung nur ein Thema der Eliten sein, sie sei im Gegenteil systemrelevant.


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