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„Vereine sollten sich beeilen“

07.09.2013 00:00, Von Clara Wankmüller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vereine müssen auf das europäische Überweisungssystem SEPA umstellen – das kann einige Zeit in Anspruch nehmen

Die SEPA-Umstellung betrifft fast alle Vereine. Diese sollten sich rechtzeitig darum kümmern. Der Vorgang ist technisch nicht schwierig, aber sehr langwierig. Unter anderem müssen alle Mitglieder benachrichtigt werden. Deshalb drängen die Banken zur Eile. „Wer sich jetzt noch nicht gekümmert hat, ist fast schon zu spät dran“, meint Michael Wiegold von der Volksbank Kirchheim-Nürtingen.

Die IBAN ersetzt künftig Kontonummer und Bankleitzahl. Foto: Deutsche Bundesbank
Die IBAN ersetzt künftig Kontonummer und Bankleitzahl. Foto: Deutsche Bundesbank

NÜRTINGEN. Die meisten Vereine ziehen ihre Mitgliederbeiträge per Lastschriftverfahren ein. Nun wurde aber das Einzugssystem geändert. Statt des klassischen Bankeinzugs wird künftig der Euro-Zahlungsverkehr in Europa im SEPA-System vereinheitlicht. Wer weiterhin Überweisungen tätigen und Gelder per Lastschrift einziehen möchte, muss deshalb einige Umstellungen vornehmen. Das ist nach Angaben der Deutschen Bundesbank vor allem für Vereine wichtig, weil sie alle ihre Mitglieder über den geänderten Zahlungsvorgang informieren müssen. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Stichtag für das neue System ist der 1. Februar 2014. Da es keinerlei Schonfristen gibt, müssen die Vereine bis zu diesem Datum auf SEPA umgestellt haben.


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