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Veit auf der Slow Food

06.04.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEMPFLINGEN (pm). Der fast ausgestorbene und vom Bäckerhaus Veit wieder angebaute Schwäbische Dickkopf-Landweizen wird auf der Messe Slow-Food vom 11. bis 14. April in Stuttgart als neuer Arche-Passagier vorgestellt. „Wir sind unglaublich stolz auf diese Auszeichnung“, sagt Erdmute Veit-Murray, Geschäftsführerin des Bäckerhauses. Im Februar hatte der Vorstand von Slow Food Deutschland auf Vorschlag des Conviviums Stuttgart der Anerkennung des Schwäbischen Dickkopf-Landweizens als neuem Slow-Food-Arche-Passagier zugestimmt. „Der Dickkopfweizen ist somit nach dem Grünkern der zweite Arche-Passagier aus dem Bereich Getreide und der erste Arche-Passagier im Jahr 2013“, teilte die Arche-Kommission mit.

Der pensionierte Professor der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Jan Sneyd, hat in den vergangenen fünf Jahren in Zusammenarbeit mit dem Bempflinger Bäckerhaus einen äußerst seltenen, qualitativ hochwertigen „Dickkopfgenotyp“, dem man den Namen „Schwäbischer Dickkopf-Landweizen“ gab, vermehrt. Mit dieser Bezeichnung wurde er auch in die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten, heimischen Kulturpflanzensorten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung aufgenommen. In diesem Jahr wird der Dickkopfweizen bereits an zwei Standorten angebaut: bei Landwirt Martin Schnerring am Haldenhof in Beuren und bei Landwirt Heinrich Bazlen auf dem Tannenhof in Metzingen. Probieren können die Besucher der Slow-Food-Messe ein Brot aus Dickkopf-Weizen am Stand von Veit auf der Messe.

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