Wirtschaft

Umzugskosten

15.02.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Steuerzahler sollten ihre Umzugskosten in der Einkommensteuererklärung angeben, das rät der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Was im Einzelnen abgesetzt werden kann, häng davon ab, ob der Steuerzahler aus beruflichen oder privaten Gründen umgezogen ist.

Wer zum Beispiel in eine andere Stadt zieht, um eine neue Arbeit aufzunehmen oder die Fahrtzeit zur Arbeit durch den Umzug um eine Stunde verkürzt, könne gut mit einem beruflich bedingten Umzug argumentieren. Die Umzugskosten könnten dann als Werbungskosten oder Betriebsausgaben in der Einkommensteuerklärung geltend gemacht werden. Dazu zählten etwa die Kosten für das Umzugsunternehmen, Reisekosten oder Kosten für die Besichtigung der neuen Wohnung. Diese Aufwendungen seien im Einzelnen nachzuweisen.

Für sonstige beruflich bedingte Umzugskosten gibt es Pauschalen, die ohne Einzelnachweis abzugsfähig sind, so der Steuerzahlerbund weiter. Für Umzüge ab dem 1. Februar 2017 steige die Pauschale für Singles um 18 Euro auf 764 Euro an. Für Verheiratete und eingetragene Lebenspartner gelte eine um 35 Euro höhere Pauschale von 1528 Euro. Für jede weitere im Haushalt lebende Person wie Kinder gebe es jeweils eine Pauschale in Höhe von 337 Euro (zuvor 329 Euro). Komme das Kind in der neuen Schule nicht mit und werde deshalb Nachhilfeunterricht erforderlich, könnten diese Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 1926 Euro (zuvor: 1882 Euro) abgesetzt werden.


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