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Steuerzahlerbund: Gefahr

25.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg empfiehlt Arbeitnehmern bei Erhalt von Fahrtkostenzuschüssen und Nutzern von Jobtickets, immer auch die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte als Werbungskosten in der Steuererklärung einzutragen. Dies gelte auch, wenn die Werbungskosten insgesamt unter dem Werbungskosten-Pauschbetrag von 920 Euro liegen. Der Hintergrund sei, dass Fahrtkostenzuschüsse oder Jobtickets als Arbeitgeberleistungen bereits pauschal mit 15 Prozent vom Arbeitgeber versteuert seien. Auf der Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitnehmers, die zusammen mit der Steuererklärung beim Finanzamt eingereicht wird, seien diese gesondert ausgewiesen. Mache der Steuerzahler aber in der Einkommensteuerklärung keine entsprechenden Werbungskosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte geltend, würden die Fahrtkostenzuschüsse oder Jobtickets automatisch dem normalen Bruttoarbeitslohn hinzugerechnet. Wenn der Finanzbeamte dann keine manuelle Korrektur vornehme, würden Fahrtkostenzuschuss oder Jobticket noch ein zweites Mal besteuert.


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