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„Sicheres Geld gibt es nicht mehr“

06.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Weltwirtschaftsexperte Wolfgang Gerke im Vortrag bei der Staufen AG

KÖNGEN (red). Die Zeiten der Vereinbarkeit von Geld und Sicherheit sind nach Ansicht von Professor Wolfgang Gerke endgültig vorbei: Sicheres Geld werde es nicht mehr geben. In seinem Vortrag bei der Staufen AG prognostizierte der Weltwirtschaftsexperte vor über 80 Teilnehmern Unsicherheit sowohl in der Geldwertstabilität als auch in den Märkten. Inflationsquoten von über zwei Prozent und immer schneller aufeinanderfolgende Finanz- und Wirtschaftskrisen seien wahrscheinlich.

Er benennt mehrere Gründe dafür: Der Umgang mit dem demografischen Wandel, die Politik bezüglich der EU-Krise, die Rahmenbedingungen der Finanzmärkte sowie der Druck aus aufsteigenden Märkten wie China oder Indien. Diese Faktoren seien bei künftigen Geldanlagen, Altersversorgungsvereinbarungen sowie Investitions- und Finanzierungsvorhaben zu berücksichtigen. Er rät dazu, den aktuellen (Lebens-)Standard als Referenzpunkt heranzuziehen und die Anlageform zu wählen, die diesen auch in der Zukunft sichere. Die optimale Empfehlung gebe es nicht. Sein Tipp: Investitionen in selbst genutzte Immobilien.


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