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Schönes und Skurriles in der Altstadt

03.04.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Nürtingens Altstadt hat Susanne Federschmid ihr Geschäft eröffnet. Seit dem 2. März begrüßt sie von Donnerstag bis Samstag ihre Kundschaft in ihrer Wunderkammer. Den Namen entlehnte sie der Renaissance, als Adelige sich Kuriositätenkabinette anlegten. Sie verkauft Tierköpfe aus Filz. Dazu kam die ehemalige Modedesignstudentin im Jahre 2001 und nun hängen die Porträts, wie sie sie nennt, in verschiedenen Größen in ihrem kleinen Laden. Auf Tierprodukte wie Hörner verzichtet sie, stattdessen fertigt sie auch diese aus Filz. Somit ist sie, nach eigenen Angaben, in weitem Umkreis die einzige Künstlerin mit dieser Art von Werken. Ihr größter Erfolg war die Aufnahme in die Landesausstellung Kunsthandwerk. Drei ihrer Kreationen waren unter den besten 130 Exponaten. Neben den Porträts gestaltet sie auch kleine Deko-Artikel. Auch hier verwendet sie natürliche Materialien, die sie mit Fundstücken von Flohmärkten kombiniert. Bevor sie in der Altstadt eröffnete, verkaufte Federschmid ihre Ware auf Flohmärkten. Künftig will sie das nur noch zweimal im Jahr tun. Unterstützung bekommt sie von Freunden aus der Künstlerszene. Diese bringen eigene Werke als Leihgaben vorbei, die Federschmid ausstellt. des

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