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Peer Steinbrück bohrt nach

23.06.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Nürtinger SPD-Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold brachte am Freitagnachmittag prominente Begleitung mit zu Metabo. Zusammen mit dem SPD-Finanzexperten Peer Steinbrück besichtigte er den Stammsitz des Elektrowerkzeuge-Herstellers. Die beiden Geschäftsführer Horst W. Garbrecht und Eric Oellerer zeigten den beiden Sozialdemokraten das Schulungszentrum und die Produktionshallen. Besonders beeindruckt zeigte sich der als möglicher Kanzlerkandidat seiner Partei gehandelte Politiker vom schweren Gerät des Nürtinger Unternehmens. Im Schulungszentrum konnte er die Maschinen nach Herzenslust ausprobieren. So rückte der Ex-Finanzminister einem Betonklotz mit einem Bohrhammer zu Leibe. Und während sich Steinbrück noch den Staub von den Ärmeln klopfte, erläuterte Garbrecht die Fortschritte in der Akkutechnologie. Durch die neuen Lithium-Ionen-Akkus sei man heute in der Lage, auch leistungsstarke Werkzeuge wie Bohrhämmer oder Kernbohrmaschinen mit Akkubetrieb anzubieten. Die Leistung der Geräte stehe denen mit Kabel in nichts nach, erhöhe aber die Mobilität, so Garbrecht. „Alles, was mobil geht, werden wir mobil machen“, so der Metabo-Chef. Im Anschluss an die Werksführung standen Gespräche mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat auf dem Programm, bevor Steinbrück und Arnold sich auf den Weg nach Filderstadt machten. Dort setzten sie sich zusammen mit Baden-Württembergs Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid mit der „Finanzpolitik in Zeiten der Euro-Krise“ auseinander. Dabei müssen ebenfalls dicke Bretter gebohrt werden – nur das passende Werkzeug dafür fehlt noch. psa/Foto: Holzwarth


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