Wirtschaft

Optimismus nach der Insolvenz

02.02.2017, Von Andreas Volz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Modellbau-Firma Graupner: Die Hälfte der Arbeitsplätze ist noch vorhanden

Geschäftsführer Hannes Runknagel mit aktuellen Graupner-Produkten Foto: Riedl
Geschäftsführer Hannes Runknagel mit aktuellen Graupner-Produkten Foto: Riedl

KIRCHHEIM. Die Firma Graupner ist der Inbegriff des Modellbaus. Der Name ist weltweit bekannt, nach wie vor. Aber das Unternehmen? Wer von Graupner in Kirchheim spricht, wird meist mit der ungläubigen Frage konfrontiert: „Was, die gibt’s noch?“ Geschäftsführer Hannes Runknagel sagt dazu: „Uns gibt es sehr wohl, und zwar fast in der Größe, die wir vorher hatten – wenn man die Produktion rausnimmt. Alle anderen Bereiche sind noch da.“

Produziert wird vor allem in China, nahe Hongkong. Dort ist der firmeneigene Fertigungs-Standort. „Firmeneigen“ heißt zwar nicht mehr ganz dasselbe wie noch vor der Insolvenz im Jahr 2013, denn der Hauptsitz der Gruppe ist in Südkorea. „SJ Technologies“ war damals unser Hauptlieferant“, berichtet Hannes Runknagel von damals. Deswegen firmiert das Unternehmen in Kirchheim jetzt unter Graupner/SJ GmbH und weltweit unter Graupner Ltd. Wichtig ist aber vor allem das Ergebnis dieses Zusammenschlusses: „Die Firma operiert weltweit und produziert selbst.“


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