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Norgren: Keine Annäherung

16.03.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wieder Proteste der Beschäftigten gegen Schließung

GROSSBETTLINGEN (pm). Bei der zweiten Interessenausgleichsverhandlung über die geplante Schließung des Norgren-Werkes gab es nach Gewerkschaftsangaben keine Annäherung.

Die Geschäftsleitung habe auf dem von der Norgren-Konzernspitze in Chicago/USA getroffenen Schließungsbeschluss beharrt, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Arbeitnehmervertreter hätten dagegen ihre Forderung bekräftigt, die Arbeitsplätze in Großbettlingen zu erhalten. Die Verhandlungen seien wieder von Protesten der Beschäftigten begleitet worden.

Die Gewerkschaft kritisiert, dass der IMI-Konzern, zu dem Norgren gehört, hohe Gewinne mache und der Aktienkurs sich in vier Jahren verdoppelt habe und dennoch in Großbettlingen Arbeitsplätze vernichtet werden sollen. Das Norgren-Werk schreibe ebenfalls schwarze Zahlen.

Parallel zu den im Betriebsverfassungsgesetz vorgeschriebenen Interessenausgleichsverhandlungen habe die IG Metall die Geschäftsleitung inzwischen auch zu Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag aufgefordert, heißt es weiter. Diese begännen am kommenden Montag.

Die Gewerkschaft hat Arbeitskampfmaßnahmen angekündigt, falls die Geschäftsleitung nicht bereit sei, die Forderungen für einen Sozialtarifvertrag zu erfüllen.


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