Wirtschaft

NGG kritisiert Niedriglöhne

04.01.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Jeder achte Vollzeit-Beschäftigte im Landkreis Esslingen arbeitet zum Niedriglohn, das berichtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Sie beruft sich auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Demnach arbeiten im Kreis rund 19 200 Vollzeit-Beschäftigte zum Niedriglohn. Trotz voller Stundenzahl lägen sie unter der amtlichen Niedriglohnschwelle von aktuell 2203 Euro brutto im Monat.

NGG-Geschäftsführer Hartmut Zacher bezeichnet dies als „Alarmsignal“. Tausende Menschen hätten trotz langer Arbeitstage enorme Probleme, finanziell über die Runden zu kommen. „In Metzgereien, Bäckereien, Restaurants und Hotels ist der Anteil von Niedriglohn-Beschäftigten dabei besonders hoch. Hier müssen die Firmen endlich deutlich höhere Löhne zahlen“, fordert Zacher. Nach Angaben der Arbeitsagentur lägen bundesweit 53 Prozent aller Vollzeit-Beschäftigten im Lebensmittel- und Gastgewerbe unter der Niedriglohngrenze.


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